Standardisierte Probenahme und präzise Nachweisspezifikationen
Mit der Entwicklung genbasierter Zuchttechniken haben Studien gezeigt, dass verschiedene Funktionsgene von Rennbrieftauben mit ihrer Flugfähigkeit zusammenhängen.
Durch die Untersuchung von Genen, die mit einer hervorragenden Zucht von Rennbrieftauben verbunden sind, können Taubenzüchter die vorteilhaften und nachteiligen Gene in Bezug auf die Flugfähigkeit identifizieren, was einen positiven Referenzwert für die Zucht darstellt.
LDHA: Laktatstoffwechsel-Gen, verbunden mit der Ausdauer von Rennbrieftauben bei Langstreckenflügen.
MSTN: Myostatin-Gen, verbunden mit der Muskelentwicklung bei Rennbrieftauben.
F-KER: Federkeratin-Gen, verbunden mit Federstruktur und -festigkeit.
DRD4: Dopaminrezeptor-D4-Gen, verbunden mit der Heimkehrfähigkeit.
CRY1: Cryptochrom-1-Gen, verbunden mit der Navigationsfähigkeit.
LRP8: Ein Gen, das ein Protein kodiert, verbunden mit Synapsenfunktion, Lernen und Gedächtnis.
GSR: Das GSR-Gen ist mit Magnetwahrnehmung verbunden und ein Kandidatengen für den biologischen Kompassweg von Rennbrieftauben.
CASK: In der Skelettmuskulatur ist es an der Entwicklung der neuromuskulären Verbindungen beteiligt.
Der Bericht umfasst die 8 Gene und 11 Loci der Flugfähigkeit sowie eine kostenlose Geschlechtsbestimmung.
Serviceablauf:
1. Senden Sie die Federn gemäß den Anweisungen des Kundendienstes per Kurier an das Labor.
2. Nach der Bestellung wird der Kundendienst Sie innerhalb von 24 Stunden kontaktieren.
Federnsammlung:
1. Waschen Sie vor der Probenahme Ihre Hände gründlich. Zupfen Sie 4–6 Federn, lassen Sie sie leicht trocknen und legen Sie sie in einen sauberen, selbstverschließenden Probenbeutel. Achten Sie darauf, die Federwurzeln nicht zu verunreinigen. Zupfen Sie nach Möglichkeit größere Federn, z. B. von den Flügeln, unter den Flügeln oder der Brust, um die Erfolgsrate des Tests zu gewährleisten.
2. Verschließen Sie den Probenbeutel und notieren Sie mit einem Permanentmarker die Probeninformationen (z. B. Fußringnummer, Testart) auf der Außenseite des Beutels.
Zur Federnprobenahme bei neugeborenen Jungtauben:
1. Da die gelben Daunenfedern neugeborener Jungtauben sehr fein sind, zupfen Sie mindestens 6–10 Stück. Gehen Sie langsam und vorsichtig vor, um ein Abreißen zu vermeiden. Nur Daunen mit Haarwurzeln (Haarfollikelgewebe) können nachgewiesen werden.
2. Da die Daunenfedern sehr klein sind, benötigen Sie spezielle Probenentnahmeröhrchen zur Aufbewahrung und zum Versand. Bitte bestellen und bezahlen Sie mindestens eine Woche vor dem Schlüpfen der Jungtauben. Wir senden Ihnen dann umgehend das Probenentnahmeröhrchen-Set per Kurier, damit Sie am Schlupftag die Daunenproben entnehmen und rechtzeitig versenden können.
3. Nach Erhalt der Daunenproben werden wir diese umgehend verarbeiten und testen. Innerhalb von 2–15 Werktagen können wir Ihnen die Ergebnisse zusenden, damit Sie schnell die kleinen Rennkandidaten auswählen können.